Friedrich Spee Haus Hannover



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Friedrich Spee Haus und Herz Jesu Kapelle

1929 erwerben die Jesuiten das Grundstück an der Hildesheimer Straße und richten das Haus und die Kapelle für ihre
Seelsorgeaufgaben ein. Die Patres benannten das Haus später nach ihrem Mitbruder Friedrich von Spee (1591-1635), der in der Geschichte des katholischen Deutschland berühmten wurde. Friedrich von Spee hat auch eine Zeitlang im Raum der Diözese Hildesheim gewirkt. Dort wäre er im Jahre 1629 in der Nähe von Peine um des Glaubens willen beinahe erschlagen worden. Reinhold Schneider schildert diese Begebenheit in seinem Novellenbuch "Die dunkle Nacht“.

Während des Krieges, in der Nacht vom 8. zum 9. Oktober 1943, brannten bei einem Fliegerangriff Haus und Kapelle vollständig aus. Der damalige Superior P. Josef  Schütte SJ richtet nun im Keller eine Notkapelle her; dort finden viele Gläubige eine Stärkung und Trost.

Nach dem Krieg baut sein Nachfolger P. Kurt Dehne SJ, der das KZ in Dachau glücklich überstanden hatte, das Friedrich-Spee-Haus tatkräftig wieder auf. Am 24. Juni 1949 wird die neue Kapelle, die dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht ist, durch Bischof Joseph Godehard Machens ( + 14. August 1956) feierlich eingeweiht, nachdem zuvor mit Hilfe der Kolpingsöhne die Marienkapelle (zugleich Beichtkapelle) unter dem Titel "Maria am Wege" errichteten.

Die jetzige Gestaltung der Kapelle gibt  P. Superior Alois  Stein SJ in Auftrag, der kurz vor ihrer Fertigstellung im September 1955 durch P. Otto Syré SJ abgelöst wird.

Zum 1. Juli 2004 geht das Friedrich Spee Haus und die Herz Jesu Kapelle in den Besitz des Bistums Hildesheim über. Dort leben und wirken Ordensschwestern der Congregation Jesu (CJ) .